Organisch geformtes Passivhaus
Organisch geformtes Passivhaus in Glienicke
Funktion Wohnen
Standort Glienicke/ Nordbahn
Baukonstruktion Massivbau
Auftraggeber privat
Lph 3-7
Baujahr 2013-2021
Wohnfläche ca. 250 m²
Konzeptmodelle
Endmoräne
Projektbeschreibung
Bauaufgabe
Auf dem hügeligen Teil einer Endmoräne aus der Eiszeit, das großräumlich zum Tegeler Fließ gehört, entsteht dieses Passivhaus in Glienicke/ Nordbahn als Massivbau in organischer Bauweise. Der Entwurf wird durch die organisch gekrümmten Außenwände wesentlich bestimmt. Die 2- geschossige Eckfassade mit raumhoher Verglasung ist aus Stahl als Pfosten- Riegel- Konstruktion ausgeführt. Sie umfasst einen dahinterliegenden 2-geschossigen Luftraum mit einer frei auskragenden, geschwungenen Galerie im Obergeschoß. Die organische, 2-fach-gekrümmte Dachschale aus Stahlbeton liegt auf diesen Stahlträgern sowie regelmäßig gesetzten Beton“stempeln“ auf. Durch die Hanglage ist es möglich, ein massives im Erdreich eingelassenes Sockelgeschoß zu bilden, das Garage und Nebenräume aufnimmt. Eine geschwungene freitragende Stahlbetontreppe, die nach nach dem Fibonacci- Prinzip konstruiert ist, verbindet das Sockelgeschoss mit dem Erdgeschoss. Insgesamt stellt die gesamte Geometrie für die Ausführung in passiver Bauweise eine große Herausforderung dar.
Goldene Spirale nach Leonardo Fibonacci
außen, Herbst 2020
innen, Herbst 2020